Project Category: Landwirtschaft

Azienda bio ai faii

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AZIENDA BIO AI FAII

Claudia Gorbach ist Agronomin, Sennerin, verbunden mit wilden und heilsamen Pflanzen, und aus tiefstem Herzen Bäuerin. Daniel ist Primarlehrer und schulischer Heilpädagoge.

Sie bewirtschaften einen Tessiner Bio – Bergbauernhof mit den Schwerpunkten; Selbstversorgung, Tierhaltung mit seltenen Rassen mit derzeit 7 Capre grigie (Ziegen – Capra grigia), 7 Appenzeller Barthühner, 2 Eselinnen, 2 Engerdinerschafe + 2 Lämmer, extensive Weidenutzung, Wild – und Heilpflanzen sowie wesengemässe Bienenhaltung. 

Der 9 ha grosse Hof befindet sich auf 1’100 m.ü.M. im Val Colla im Canton Tessin.

In weiterer Folge wird der Hof zusammen mit down to earth AKADEMIE FÜR PERMAKULTUR GESTALTUNG zu einem Tessiner Permakultur Bergbauernhof weiterentwickelt.

Besonderheiten

  • Beginn

    Februar 10, 2014
  • Fläche

    9 Hektar
  • Gemeinschaft / Personen

    Privatpersonen
  • Projekt-Ziel

    Selbstversorgung & Tierhaltung mit seltenen Rassen

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Alpine Permakultur Cimalmotto

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AQUAKULTUR – WASSERMANAGEMENT MUNT LA REITA

Munt LA Reita liegt in den Tessiner Alpen in einem Seitenarm des Maggia Tals auf 1430 m ü.M. Vor knapp 20 Jahren entschloss sich die achtköpfige Familie Senn, hier in zu leben. Mit viel handwerklichem Geschick haben sie diesen Bergbauernhof nach permakulturellen Prinzipien aufgebaut und durch innovative Denk- und Handelsweise immer weiter entwickelt und optimiert.

Mit ihrer Wasserturbine und ihren Photovoltaik- und Solaranlagen sind sie auch energietechnisch sehr fortschrittlich.

Ihre Motivation gilt der Pflege und dem Erhalt dieser wunderschönen Bergregion und sie bewirtschaften das Land (ca. 15 ha) seit jeher nach ökologisch-biologischen Grundsätzen. 

Wenn man vom Tal hierher kommt, erreicht man zuerst zwei idyllische Teiche und die erste organische Kräuterterrasse, wo es Sitzgelegenheiten gibt, die zum Verweilen anregen und die wunderschöne Aussicht geniessen lassen. 

Weiter Richtung Munt la Reita gelangt man an eine bepflanzte Krainerwand und an weitere Kräuterterrassen. Auch hier gibt es eine Sitzbank, inmitten der verführerischen Düfte. Die Permakultur Kräutergärten werden mit Wärmefallen gestaltet, um den extremen Temperaturen im Berggebiet standzuhalten und zur Unterstützung der Entfaltung der ätherischen Öle.

Auf den gesamten Landflächen wird das Wassermanagement optimiert.

Das überschüssige Wasser wird bei starken Niederschlägen aufgefangen, gespeichert, verlangsamt und gezielt gelenkt. So kann es, statt potenziell schadenverursachend zu sein, zur Fischzucht, zur Bewässerung in Trockenperioden, für die Entenhaltung, als Wärmespeicher, als Sonnenlichtreflektor und als Energieproduzent genutzt werden. Zusätzlich kann aus den Rückhaltebecken der nährstoffreiche Humus gewonnen werden. Gleichzeitig bietet es Lebensraum für sehr viele Lebewesen und ist eine Bereicherung für die Permakulturlandschaft.

Die Beerenobstanlagen werden auf Terrassen und in Kombination mit Aquakulturen aufgebaut. Die langgezogenen Teichanlagen erlauben eine zusätzliche Sonneneinstrahlung für die Beerensträucher. Mithilfe von Wollschweinen werden Terrassen errichtet. Das Mulchmaterial für die Beerensträucher wird aus den gleich unterhalb liegenden Teichen sowie von der gleich oberhalb liegenden biologischen Wiese gewonnen.

Der Gemüsegarten ist eingefasst von einer Wildhecke und so vor Wettereinflüssen und Wildtieren geschützt. Auf der geschützten Innenseite der Wildhecke werden auch Beerensträucher kultiviert. Im obersten Bereich gibt es zwei Ententeiche, in welchen das Wasser mit Nährstoffen angereichert wird. Von diesen wird der gesamte Gemüsegarten mithilfe eines zusammenhängenden Systems von Sickergräben (Swales) automatisch mit Wasser versorgt. Als zusätzliche Nährstoffquelle wird ein Kompostsystem angelegt. Es werden auch bereits bestehende Obstbäume in Permakultur-Pflanzen-Gilden in das System integriert.

Ein weiteres Element in diesem Permakultursystem wird das multifunkionale Solargewächshaus bilden. Dieses muss sich noch auf die dritte Umsetzungsphase des Permakulturprojekts gedulden, bis es gebaut wird. Es wird durch durchdachte Konstruktion auch in diesen Höhenlagen das ganze Jahr über nutzbar sein, ohne zusätzlich fossile Energie. Darin werden Jungpflanzen aufgezogen und im Winter werden auch Kleintiere beherbergt.

Ein bereits bestehendes, sehr artenreiches Sumpfgebiet wird als Wildniszone geschützt und erhalten.



Besonderheiten

  • Beginn

    Februar 5, 2015
  • Ende

    Oktober 30, 2015
  • Fläche

    1’430 m ü.M // 15 Hektar
  • Gemeinschaft / Personen

    Privatpersonen
  • Projekt-Ziel

    Planung von Aquakultur Systemen

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Auenhof bei Feldbach

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AUENHOF bei FELDBACH

LERN- & DEMONSTRATIONSHOF
der AKADEMIE für PERMAKULTUR GESTALTUNG

REGENERATIVE / AUFBAUENDE LANDWIRTSCHAFT

Gemeinschaftlicher Aufbau eines Permakultur Pionierhofes im Schweizer Kanton Zürich.

Der 3 Hektar grosse Hof befindet sich auf der ersten Geländeterrasse über dem Zürichsee. Aufgrund der geschützten Lage der Flächen, die Topographie, die Ausrichtung zu den Himmelsrichtungen, ebenso die naturräumlichen Gegebenheiten sowie bereits vorhandene Biotopformen, Bodenverhältnisse und die bestehenden Gebäude, bietet der Hof die optimalsten Voraussetzungen einen Permakultur Lern- & Demonstrationshof aufzubauen. Ebenso die Grösse der Fläche, welche gut überschaubar und zusammenhängend sind. Das Bauernhaus wurde 1850 gebaut.

PERMAKULTUR ALS ZUKUNFTSFÄHIGES SYSTEM 

Permakultur ist eine Landwirtschaftsform, die noch weiter geht als der ökologische Landwirtschaftsanbau. In permakulturell gestalteten Lebensräumen wird das Zusammenleben von Menschen, Tieren und Pflanzen so kombiniert, dass es zeitlich unbegrenzt funktioniert und die Bedürfnisse aller Elemente so weit wie möglich erfüllt.

Auf den Flächen des Hofes, welche in einer kooperativen und gesellschaftlichen Form organisiert und bewirtschaftet werden, ist es das Ziel, ein nachhaltiges Landwirtschaftsmodell zu betreiben, welches ökologisch, ökonomisch und soziale Aspekte miteinbezieht.

Für den Kauf der Liegenschaft Kat Nr. 7711 auf welchem sich alle betriebsnotwendigen Gebäude befinden, wurde eine Genossenschaft gegründet.

Marcus Pan, Selbstbewirtschafter des Landwirtschaftsbetriebs Auenhof bewirtschaftet diesen auf eigene Rechnung als Selbständigerwerbender. Der Landwirtschaftsbetrieb besteht vorderhand aus den Betriebszweigen Produktion und Hofanlässen im Freien. Mittelfristig soll das Angebot um einen Hofladen sowie einen Kursraum für Weiterbildungsveranstaltungen als nichtlandwirtschaftlicher Nebenbetrieb mit engem sachlichen Bezug erweitert werden.

Marcus Pan erwirbt zur Realisation dieses Vorhabens das Grundstück Kat. Nr. 7710 und pachtet / mietet langfristig die betriebsnotwendigen Räumlichkeiten der Genossenschaft.

ZIELE – BETRIEBSENTWICKLUNG UND STRATEGIEN

  • Kultivierung von hochwertigem mehrjährigem sowie exklusivem einjährigen Gemüse, sowie Obst und Früchte
  • Anbau von Kräutern und Heilpflanzen
  • Zucht von Pilzen
  • Kultivierung und Verkauf von Jungpflanzen
  • Immunstärkende Gärten und Medizinalkräutergärten
  • Wesensgemässe Haltung von ProSpezieRara Kleintierrassen wie Kupferhalsziegen, Pommernenten, Schweizer Hühner und Bienen
  • Nachhaltige Aquakultur und Kultivierung von Wassergemüse
  • Pflanzung alter Baumarten, welche für kommende Generationen erhalten werden sollen
  • Regionaler Verkauf von Produkten sowie Hofladen
  • baubiologische Sanierung der Gebäude und das Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen


Auenhof 2019


HEILpflanzenLAND 2020

Besonderheiten

  • Beginn

    Februar 5, 2018
  • Ende

  • Fläche

    30’000 qm
  • Gemeinschaft / Personen

    Genossenschaft
  • Projekt-Ziel

    Lern- & Demonstrationshof Permakultur in der Landwirtschaft

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Bachmattlihof

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BACHMATTLIHOF

Der rund 5 Hektar grosse Hof wird seit 2017 von einer kleinen Hofgemeinschaft im Sinne der Vorbesitzer geführt und dementsprechend weiterentwickelt. Den Vorbesitzern war und ist es wichtig den landwirtschaftlichen Grünraum in einer immer dichter werden Bebauten Umgebung zu sichern. 

Die Vision der Hofgemeinschaft ist, dass sich jede Person dort einbringt wo für diese das grösste Potential an Freude entsteht. Jede Person am Hof hilft dort mit wo es Nötig und Sinnvoll ist, wobei wirtschaftliche Aspekte immer mitberücksichtigt werden.
Ein Freiraum und Oase für Menschen. Respektvoller Umgang mit Tieren und der Natur im allgemeinen. Den Tieren wird der nötige Freiraum gegeben.

ZIELE – BETRIEBSENTWICKLUNG UND STRATEGIEN

  • Kultivierung von schmackhaften und wertvollen Lebensmitteln.
  • Umgestaltung eines Rebberges nach permakulturellen Grundsätzen der Gestaltung 
  • Aufbau von Gemüseanbauflächen für Abos
  • Schliessen von Nährstoffkreisläufen sowie aktiver Humusaufbau
  • Entwicklung : Weidemanagement für Rinder und Pferde

Besonderheiten

  • Beginn

    Dezember 10, 2020
  • Ende

  • Fläche

    50’000 qm
  • Gemeinschaft / Personen

    Betriebsgemeinschaft
  • Projekt-Ziel

    Sichern von landwirtschaftlichen Grünraum in einer immer dichter werden Bebauten Umgebung. Kultivierung hochwertiger Lebensmittel.

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Hunza Valley – Das Verlorene Paradies

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HUNZA VALLEY

DAS VERLORENE PARADIES

In Kooperation mit der internationalen Organisation Brave Hearts International und der pakistanischen NGO KADO (Karakoram Area Development Organization) wird zusammen mit down to earth PERMAKULTUR GESTALTUNG auf zwei Demonstrationsflächen jeweils ein Permakultur System aufgebaut werden.

Das Hunza Valley das sogenannte „verlorene Paradies” liegt im Norden Pakistans – Gilgit Baltistan an der afghanisch chinesischen Grenze, und erstreckt sich bis auf 3’500 Meter über Meer.

Um die Lebensgrundlage für diese, und die kommende Generation uz sichern sollten die beiden Demonstrationsflächen als Modelle für eine zukunftsfähige Landbewirtschaftung dienen.

DIE GESÜNDESTEN MENSCHEN AUF DER ERDE – 
BERICHT EINER BERATUNGSREISE

„Im Oktober 2012 wurde ich von der Organisation BraveHearts International, welche in Kooperation mit der pakistanischen NGO KADO – Karakoram Area Development Organization arbeitet, beauftragt, in das Hunza Valley zu reisen, welches im Norden Pakistans, an der afghanischen bzw. chinesischen Grenze liegt.

Die Ziele meines Besuchs waren zum einen; das gesamte Hunza Valley zu bereisen und ein Gefühl für die Permakultur Landschaft zu bekommen, mit den einheimischen Bauern und der Bevölkerung zu sprechen, ihre Landbewirtschaftungsflächen zu sehen und Erdproben zu entnehmen.

Des Weiteren Plätze ausfindig zu machen wo zwei Permakultur Höfe mit jeweils einer Permakultur Schule aufgebaut werden könnten. Ein weiteres Ziel bestand darin zu sehen wie von natürlich vorhanden Ressourcen Energie gewonnen werden kann.

Die Menschen von Hunza, die Hunzakutzs leben in einem Tal welches sich auf bis 3’500 Meter über Meer erstreckt, Umgeben von bis zu 8’000 Meter hohen Bergen. Unterteilt wird das Hunza Valley in Upper, Zentral, und Lower Hunza, welches sich auf ca. 1’500 m.ü.M befindet.

Eine unglaublich schöne, kraftvolle und beeindruckende Permakultur Garten Landschaft.

An den Steilhängen unterhalb der Gebirgszüge liegen die wunderschön gebauten, zum Teil Jahrhunderte alte Terrassen auf denen die Hunzakuts ihre Lebensmitteln kultivieren. Bekannt ist die Hunzamarille, kultiviert werden aber auch Mandeln, Walnüsse, Aprikosen, Äpfel, Birnen, Kirschen, dort und da Weinreben. Auf den Feldern werden überwiegend Getreide und Kartoffeln angebaut, aber auch Gemüse.

Lange gelten die Hunzakuts als die am ältesten und gesündesten Menschen auf der Erde. Die Ernährung, die Bergluft, das Gletscherwasser sind wohl einige der Gründe. Eine ganzjährige Selbstversorgung mit organische Gartenbau ging sich nie aus, so wurde den Menschen eine von der Natur auferlegte Fastenzeit verordnet, in der sich von getrockneten Aprikosen und den Nüssen ernährt wurde.

In den 1960iger Jahren wurde von den Chinesen eine Strasse durch das Tal gebaut um Waren nach Islamabad, Lahore und Karachi im Süden Pakistans zu transportieren. Wie bei jedem Bau einer Strasse kommen viele Einflüsse von Aussen. Nicht nur Gute. Die gleichen Muster wie überall sind zu beobachten. Eine komplette Generation konnte das alte Wissen nicht sichern, da diese geblendet wurde von materiellem Reichtum. Auf den Terrassen wurde nun herausgeholt was ging. Wer sich es leisten konnte kaufte sich chemischen Dünger, doch zum Glück waren das nicht viele !!

Überbeweidung, einseitige Bewirtschaftung und zu viel Bewässerung sind die Hauptgründe, welche die Lebensgrundlage dieser und der kommenden Generation gefährden. Doch wurde den Hunzakuts die Auswirkungen dieser Art der Bewirtschaftung bald klar, und konnten die Ursachen erkennen. Nun aber fehlt das Wissen über Permakultur und Hilfe wird benötigt.
Aufgrund der negativen Propaganda der meist westlichen Länder, das einfallen der Tailiban von Afghanistan, welches wiederum eine korrupte Regierung hervorbring, verhindert diese Hilfe.
Eine weitere Herausforderung besteht darin; das Upper Hunza seit einigen Jahren durch einen neu entstanden See von Central Hunza getrennt wurde. Durch ein Erdbeben kam es zu einem Bergsturz, dieser bildete einen Damm und staute das Wasser vom Hunza River auf. Der See ist ca. 400 Meter tief und 25 km lang. Eine noch ungenutzte Ressource. Auch hier fehlt das Wissen was mit dem See nun zu machen ist, da diese Menschen dort keine Erfahrung mit Gewässern solcher Art haben.

Die Hunza Leute sind Ismailiten, friedlich, hilfsbereit, sehr gastfreundlich, und sehr schöne Menschen. Im ganzen Hunza Valley herrscht Frieden und es gibt keine Polizeistation da es diese nicht benötigt.

Besonderheiten

  • Beginn

    Oktober 7, 2012
  • Ende

  • Fläche

    2’200 m ü.M. // 20 Hektar
  • Gemeinschaft / Personen

    Gemeinschaft
  • Projekt-Ziel

    Aufbau einer Demonstrationsfarm auf unfruchtbarem Land !!

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Projekt INKI

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PROJEKT INKI

Planung & Aufbau eines Permakultur Hofes, zusammen mit einer jungen Lebens – Gemeinschaft, zur Selbstversorgung, sowie um Wirtschaftliche Standbeine aufzubauen. 

Planungsworkshop September 2016


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Besonderheiten

  • Beginn

    April 25, 2016
  • Fläche

    13 Hektar
  • Gemeinschaft / Personen

    Gemeinschaft
  • Projekt-Ziel

    Planung & Aufbau einer Permakultur Farm

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