WAS WIR FÜR UNS MENSCHEN TUN KÖNNEN?

17 Dezember 2018

PERMAKULTUR
GESTALTUNG + LEBENSPHILOSOPHIE

Diejenigen, welche mich persönlich kennen, mich in Workshops oder Kursen erlebt haben wissen, dass ich ein optimistischer Mensch bin. Lösungsorientiert, geduldig und voller Hoffnungen in das Gute. In meiner Kindheit und Jugend lernte ich mit der Natur zu leben. Die Menschen im Dorf welche mich umgaben machten nichts anderes als das Wetter und die Gegebenheiten in der Natur zu beobachten, um daraus Schlüsse zu ziehen, welche Arbeiten nun und wann erledigt werden müssen. Das machte mich ebenso zu einem sehr guten Naturbeobachter.

Was ich in letzter Zeit aber wahrnehme und beobachte gefällt mir ganz und gar nicht, fühlt sich auch überhaupt nicht gut an. Zu viele Veränderungen in unserer Umwelt nehme ich war, um im Moment ruhig und gelassen zu bleiben – viel zu schnelle Veränderungen. Man benötigt nicht wirklich kundig in der Meteorologie zu sein, um wahrzunehmen das auf unserem wunderschönen Planen etwas nicht stimmt. Seit Monaten kaum nennenswerte Niederschläge. Dafür heftige, anhalte Niederschläge in Norditalien. Eine Kursteilnehmerin aus dem Emmental erzählte mir unlängst das es seit gut 6 Jahren immer weniger Niederschläge gibt und Ihre Quellen mehr und mehr am versiegen sind. Waldbrände in Kalifornien. Dürre in Deutschland.

Der Grund, das Abschmelzen der Eisflächen der Arktis durch die globale Erwärmung. Der Jetstream verliert an Stärke, wird schwächer oder kommt gar zum Stillstand was dazu führt das sich die Wetterverhältnisse immer langsamer ändern.

Inuit berichten derzeit von 2 Sonnenstunden am Tag. In der Vergangenheit hatte es im Monat Oktober nur eine Sonnenstunde gehabt. Im November und Dezember hat es null Sonnenstunden. Ausserdem geht die Sonne nicht mehr da auf, wo sie sonst aufgegangen war, und an einem ganz andern Ort wieder unter als sonst.

Bereits in 40 Jahren gehört das gegenwärtige Rekordjahr 2018 temperaturmässig zum Durchschnitt. Jedes zweite Jahr wird dann in Zürich noch höhere Temperaturen bringen als heuer. Zu dieser Erkenntnis kommen Klimaforschende von Meteor Schweiz und der ETH Zürich im jüngsten Bericht des Schweizer Klimaszenario CH2018
Die Schweiz wird generell trockener, heisser, schneeärmer, und heftige Niederschläge werden angeblich zunehmen.

Zudem kommt das Artensterben von Tieren und Pflanzen. Bis zu 75 % der Insekten in den letzten 30 Jahren sollen bereits ausgestorben sein – das 6. grosse Artensterben.

WIR MÜSSEN SCHNELLSTENS BEGINNEN UNSERE LEBENSRÄUME ZUKUNFTSFÄHIG ZU GESTALTEN !!

Die Permakultur bietet so viele Lösungsansätze für all diese Probleme. Ich kenne kein anderes Gestaltungskonzept, keine andere Lebensphilosophie, welche ein Zusammenleben von Menschen, Tieren und Pflanzen in Kooperation und Harmonie ermöglicht.

Wir müssen es nur wieder lernen, es uns wieder aneignen mit der Natur zu leben, mit der Natur zu gestalten, und uns als Teil dieser anerkennen.

Was wir für die Erde tun können

WAS WIR FÜR DIESE ERDE TUN KÖNNEN?  

Ist der Buchtitel des Buches von Patrick Whitefield. Er war einer der erfahrensten Permakultur Lehrer, Praktiker und Gestalter aus Großbritannien. Das `Earth Care Manual` gilt als Permakultur Standardwerk für die gemässigten Klimazonen, und ist DAS Permakultur Handbuch für Stadt und Land in Europa.

Das `Earth Care Manual` zeigt auf, dass Permakultur ein ganzheitliches Konzept ist,  mit einer Vielfalt an Ideen, Möglichkeiten und Strategien, hohe Erträge auf möglichst kleiner Fläche bei geringem Energieverbrauch zu erzielen, effektive Nutzung von Ressourcen und ökosoziale und auch ökonomische Nachhaltigkeit.

Das Buch beschreibt ausführlich die geeigneten Schritte, was wir in diese Richtung tun können. Wie Permakultur unter allen Gegebenheiten, von kleinsten Gebäuden oder Wohnungen über Häuser, Gärten und Obstgärten bis zu Landwirtschaften und Wäldern, angewendet werden kann.

Herausgeberin: Permakultur-Akademie im Alpenraum, Österreich

> WAS WIR FÜR DIE ERDE TUN KÖNNEN

down to earth STIFTUNG

PERMAKULTUR IST DAS BEWUSSTE GESTALTEN ZUKUNFTSFÄHIGER, STABILER SOWIE DAUERHAFTER ÖKOSYSTEME IN DENEN MENSCHEN, TIERE UND PFLANZEN IN HARMONIE UND KOOPERATION MITEINANDER LEBEN

Ökosystem reinigen Wasser durch Sauerstoffanreicherung, Wind, Pflanzen und die Filterwirkung des Bodens. Sie düngen den Boden und ernähren damit die Pflanzen durch Kompost und Stickstoff fixierenden Pflanzen, Filtern Staub, Viren, Krankheitskeime, Giftstoffe durch die Atmungssysteme der Pflanzen und den Boden. Verbreiten Samen mithilfe von Wind, Wasser, Tieren und der Schwerkraft. Bestäuben Pflanzen durch Wind, grössere Tiere und Insekten.

Was also hindert uns daran solche Ökosysteme zu gestalten – von uns zerstörte Ökosysteme wieder zu reparieren !?

Auf was warten wir !!

Erlerne wie man den Boden heilt und Wasser reinigt, wie man menschliche Systeme entwirft, die Systeme in der Natur nachahmen und ein Minimum an Energie und Rohstoffe verwenden und wahre Fülle und soziale Gerechtigkeit ermöglichen. Erlerne die Landschaft zu lesen, integrierte Systeme zu entwerfen, Wasser zu sammeln. Entdecke die Lösungen für den Klimawandel und die Strategien und Werkzeuge, die Du dafür einsetzen kannst. Wie organisieren wir uns, lösen Konflikte, treffen Entscheidungen, wirken effektiv zusammen und unterstützen uns.

> down to earth AKADEMIE für PERMAKULTUR GESTALTUNG

Alles erdenklich Gute

Marcus P. Pan down to earth

Marcus Pan, Dipl. Permakultur Gestalter & Lehrer

International tätiger Permakultur Planer, Lehrer und Berater.
Absolvierte 2002 den Permakultur Design Kurs und erhielt 2008 das ‚Diplom der Angewandten Permakultur Gestaltung‘ von der österreichischen Permakultur Akademie im Alpenraum – Institut für angewandte Ökopädagogik und Permakulturbildung E.R.D.E.

< Zurück zur übersicht